Im Test: Shure E4C

Hier ein kleiner Test meiner neuen E4G Kopfhörer von Shure, welcher als rein subjektiv zu betrachten ist und nur meine Eindrücke und Erfahrungen wiederspiegelt.
Nein, einen „Geldscheißer“ hab ich zur Zeit noch nicht zu Hause, dennoch darf ich diese Kopfhörer von A-Z durchtesten. Gekommen bin ich auf die Firma über Simon. Er hatte auf unserem Podcastertreffen seine E2C mit und ich war sofort begeistert. Robustheit, guter Klang und gute Verarbeitung überzeugten und ich habe mal sofort bei Amazon die Preise verglichen. Durch glückliche Umstände konnte ich mit Nils von der Firma Shure in Kontakt treten und er schickte mir prompt die neuen
E4G zum Testen.

Nach Erhalt der Kopfhörer war ich schon allein vom umfanreichen Zubehör erstaunt. Etliche Aufsätze, Lautstärkenregler und Bügel lagen der Verpackung bei. Natürlich wurde auch an ein Etui, welches mich optisch irgendwie an mein Oakley Brillenetui erinnert, gedacht. Auch eine „Reinigungsschlaufe“ ist beigelegt.

Die Aufsätze werden benötigt, da es sich bei den Shure um „In-Ear“ Kopfhörer handelt und sie direkt in den Gehörgang eingeführt werden. Damit kann die Passform angepasst werden um einen perfekten Sitz zu garantieren, welcher auch notwendig ist, um Umgebungsgeräuche effektiv ausblenden zu können.

Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut. Vorteilhaft finde ich die dicken Kabel, die hoffentlich eine längere Lebensdauer haben als jene, welche man sonst von Kopfhörern kennt. Einziger Nachteil der dickeren Kabel ist das etwas steifere Verhalten. Der Stecker und das Y-Teil des Kabels sind sehr robust und gut verarbeitet.

Um die volle Qualität genießen zu können ist es wichtig, dass die Kopfhörer erst einmal perfekt sitzen. Hier kommen die Aufsätze ins Spiel. Da die Hörer passgenau im Ohr sitzen sollten, ist die Größe sehr entscheidet um einen guten Sitz zu gewährleisten ohne dass es schmerzt. Die Standartgröße (M) war mir einwenig zu groß und ich habe die Hörer mal auf S umgebaut. Sitzt, paßt, hat keine Luft – so wie es sich gehört. Dann habe ich noch die verschiedenen Tragevarianten ausprobiert. Hier habe ich mich für die Variante: „Kabel nach oben und hinter dem Ohren vorbei“ entschieden. Das Gehäuse liegt dann flach in der Ohrmuschel und es kann nichts herausfallen. Der Tragekomfort ist Anfangs (als In-Ear- Neuling) etwas ungewohnt. Nach einiger Zeit spürt man die Kopfhörer aber nicht mehr.

Zum Klangtest habe ich meine iTunes Playliste „Lieblingslieder“ verwendet. Ein Test mit den mir bekanntesten, am öftesten gehörten Liedern erschien mir sinnvoll. Einige Hörbücher und etliche Podcasts wurden natürlich auch als Testobjekte herangezogen.
Bevor ich jedoch zum Klang kommen möchte, sei die isolierende Eigenschaft der Stöpsel erwähnt. Die „Sound Isolating“ Technologie versetzt den Hörer in eine andere Welt – so kommt es mir öfter vor. Die Ohrhörer sind absolut perfekt für Flugreisen oder andere laute Orte, an denen man ungestört Musik/ Podcasts/ Hörbücher/ usw. genießen möchte. Ich schätze, dass ca. 80% der Umgebungsgeräusche herausgefiltert werden. Dadurch muss das Gehörte nicht mehr so laut abgespielt werden und das kommt sicher auch den Ohren zu gute. Endlich kann man mal an jedem Ort ungestört Musik hören. Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die schallisolierenden In-Ear Technologie: auch nach Aussen dringen so gut wie keine Geräusche – ein große Vorteil, wenn man vor dem Einschlafen im Bett noch ein wenig Musik oder Hörbücher hören möchte – die Freundin bleibt dabei ungesört. Nun muss man nur noch aufpassen, daß man nicht auf der Freundin den Takt des Songs mittrommelt bzw. gar nicht mehr hört wenn sie mit einem redet.

Klanglich finde ich die Shure sehr gut, wobei es meiner Meinung nach ein wenig an Bässen fehlt – mit der Equelizereinstellung „mehr Bass“ oder „Loudness“ habe ich das aber auch in den Griff bekommen. Im Großen und Ganzen ein sehr harmonisches Klanbild, welches einem mehr aus der Mitte des Kopfes als von den Ohren entspringt (Sehr schön bei Liveaufnahmen, da man da wirklich Mitten im Geschehen zu sein scheint).
Witzig war auch, daß man bei den Hörbüchern (Amok Spiel von Sebastian Fitzek) auch schon mal ein Knarzen des Stuhles oder im Hintergrund vorbeifahrende Autos hört (ist mir bis jetzt noch nie aufgefallen und ich habe schon etliche Hörbuchstunden hinter mir).

Wartung – ja, bei diesen Kopfhörern ist Pflege angesagt! Da man sie tief ins Ohr einführt kann da schon mal was haften bleiben (da nützen die saubersten Ohren nichts!). Dank des beigelegten Reinigungstools kann man diese aber hervorragend und problemlos reinigen. Wer ganz gründlich vorgehen möchte kann die Kophörer sogar zerlegen. Da diese mit einer Schraubkappe zusammengehalten werden, funktioniert auch das problemlos.

Fazit: Absolut tolle Kopfhörer, welche zwar recht teuer sind aber doch auch einiges zu bieten haben. Leider überhaubt nicht Straßen tauglich, da man von der Umgebung total abgeschirmt ist und keine Umgebungsgeräusche mehr wahrnehmen kann, dafür umso empfehlenswerter, wenn es um Musikgenuss bei starken Umgebungsgeräuschen geht. Jetzt fehlt mir nur noch der Shure Music Adapter für mein iPhone (welches hoffentlich im Apple Store in NY lagernd ist), und das Rundumpaket ist perfekt.

Und wieder ein Gewinnspiel, …

… aber diesmal nicht von uns Sondern von den Kollegen von Stereoplay!

 

Dort wird vom 23. Oktober bis zum 07. November ein iPod Touch verlost. Also nix wie hin und mitmachen!!

Mitmachen kann übrigens jeder, der einen Blog hat und das obige Bild dort einbinden. Also Viel Glück! 😉 

Tirolercast#96 – Alles Neu – Schnee, iPhone und Chuck & Larry

Neues aus Tirol! Der erste Schnee in Innsbruck (Tallage)! Muaaaahhh grausig! Aber schön ist es auch, wenn die Berge mit einer weißen Decke zugedeckt sind!

[inspic=590,right,fullscreen,thumb]Und neu bei uns zu Hause: ein iPhone – Stephan´s neues Spielzeug Cool und Birgit darf es auch manchmal angreifen. Ein Tascherl für diese neueste Errungenschaft gibts auch schon – natürlich Eigenproduktion. Dann hat’s auch noch eine Airport Express Station und einen Faltbutler gegeben – hossa.

Kino – auch ein neuer Film: Zwei Männer, die fast gezwungenermaßen heiraten, aber eigentlich nicht homosexuell sind. Genaueres im Podcast, aber vorab sei zu sagen: sehr lustig und empfehlenswert.

Nicht vergesssen, das Gewinnspiel für eine Box Parallels läuft noch bis Ende Oktober. Also flott mitmachen und gewinnen! 

Viel Spaß beim Hören unserer neuesten Geschichten!